| Der
Roman "Der dritte Mann" - Inhalt:Der Westernautor Holly Martins (Rollo
Martins) wird von seinem Freund Harry Lime nach Wien eingeladen. Als Martins ankommt,
erfährt er, dass Lime bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei. Er
beginnt mit eigenen Recherchen, wobei ihm bald auffällt, dass fast alle am
Unfall Beteiligten Bekannte von Harry Lime waren. Lediglich ein Anwohner hat vom
Geschehen etwas mitbekommen, der Anwohner berichtet arglos von einem dritten
Mann, einem der Polizei nicht bekannten weiteren Beteiligten an dem Unfall,
und wird daraufhin ermordet. Bei
seinen Nachforschungen trifft Martins auch mit "Anna Schmidt" zusammen,
Limes Lebensgefährtin, die sich als Schauspielerin durchschlägt. Martins
verliebt sich in sie, doch sie hängt weiterhin an Harry. Da sie in Wirklichkeit
aus Ungarn (im Film: Tschechoslowakei) kommt, und mit gefälschten Papieren
in Wien lebt, ist die sowjetische Besatzungsmacht hinter ihr her. Im Roman versucht
die sowjetische Militärpolizei sogar, Anna in ihre Zone zu entführen
(wie Greene selbst schreibt: im damaligen Wien ein durchaus nicht seltener Vorgang).
Diese Szene wurde für den Film aber fallen gelassen, da Reed Angst hatte,
er könnte als Propagandafilm missverstanden werden. Als
Martins nachts verfolgt wird, muss er feststellen, dass sein Verfolger der tot
geglaubte Harry Lime ist. Calloway weiht ihn daraufhin in die Verbrechen ein,
die Lime zur Last gelegt werden: Handel mit gestohlenem Penicillin, das zur Erhöhung
der Gewinnspanne gestreckt und damit nicht nur unbrauchbar wird, sondern zum Beispiel
zu Hirnhautentzündung bei Kindern führt - ein Besuch in einer Kinderklinik
mit solchen Fällen verfehlt bei Martins nicht seine Wirkung. Martins
stellt sich der Polizei als Lockvogel zur Verfügung, um seinen Freund aus
dem russisch besetzten Teil Wiens, wo er sich üblicherweise aufhält,
(da die sowjetische Militärpolizei gegenüber den MPs der anderen Besatzer
nicht gerade kooperativ ist, und er so untertauchen kann) in die Zonen der Westmächte
zu locken. Eine Verabredung in einem Kaffeehaus folgt, sowie eine Verfolgungsjagd
durch das weitverzweigte (und alle vier Sektoren Wiens umfassende) Kanalsystem,
bei der Lime angeschossen und, gefangen in einem Ausstiegsschacht, von Martins
erschossen wird. Für
den Film wurden lediglich einige Szenen leicht abgeändert, die Geschichte
blieb im Grundsatz unverändert. Der "alberne Vorname" (Greene)
Rollo wurde für den Film durch das amerikanischere Holly ersetzt, sowie auch
bei einigen Nebenfiguren Details an die Schauspieler angepasst wurden.
(aus Wikipedia) Lesenswert
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